q Copyrights of photographs & design & content: Tobias Schorr 2007   DIE VULKANINSEL NISYROS IN GRIECHENLAND   q
Paliokastro/Nisyros (c) T.Schorr
Panagia Spiliani / Nisyro (c) T.Schorr
Ancient Columns / Nisyros (c) T.Schorr
Sunset over Nisyros (c)T.Schorr
Nikia village (c) T.Schorr
A reptile on Nisyros (c) T.Schorr
The Stephanos crater on Nisyros (c) T.Schorr
Sonne, Heilbäder, Meer und Vulkane
Dr.Prof.V.Dietrich misst die Temperatur einer Fumarole im Rahmen des GEOWARN-Projekts 2000.
Stefanos-Hydrothermalkrater

Der Hydrothermalkrater Stefanos und Fumarolen, aus denen bis zu 104 Grad heisse Gase ausströmen.
Der Stefanos-Hydrothermalkrater ist sicher der berühmteste Vulkankrater auf Nisyros. Er ist ca. 3000-4000 Jahre alt und entstand durch gewaltige Dampfexplosionen, die sich auch in Zukunft wiederholen werden. In seinem Kraterzentrum gibt es zahlreiche Fumarolen, aus denen bis zu 104 C heisse & ätzende Gase austreten. Der gesamte Kraterboden ist mit stark ätzenden Ablagerungen bedeckt. Man sollte sich niemals mit seinen Kleidern irgendwo hinsetzen, da diese durch Säuren zerstört werden. Der Krater ist leicht zu besichtigen und so strömen jeden Tag Hunderte Touristen in sein Zentrum, obwohl dieser Vulkan als aktiv gilt. Niemand denkt an die Gefahren, die hier drohen. Da der Vulkan auf dem Touristenprogramm steht, "muss er ja sicher zu besuchen sein"... Ein gewaltiger Irrtum! Wer kann denn voraussagen, wann genau es wieder eine Dampfexplosion gibt? Und selbst, wenn sie in den nächsten hundert Jahren nicht stattfindet, so gibt es andere Gefahren.

Am südlichen Bereich der Mitte gibt es zahlreiche Löcher, aus denen heisse Gase austreten und in denen heisse Säure brodelt. Wer da hineingerät, muss mit Verbrennungen und Verätzungen dritten Grades rechnen und schon einige Touristen wurden hier schwer verletzt, als sie den Löchern zu nahe kamen und in sie rutschten. Aber auch dunkel gefärbte, meist rundliche Flecken auf dem Boden können eine dünne Kruste über so einem Loch darstellen!

Man kann nur zur Vorsicht warnen!

Auch die Gase, die im Krater entweichen, sind nicht gesundheitsfördernd und, wer Asthma hat, sollte den Krater meiden!

Lebensgefährlich ist auch der Besuch der Polyvotis-Krater am nördlichen Berghang! In ihnen sammeln sich Gase, die schwerer als Luft sind - Erstickungsgefahr!!!

Fazit: Auch, wenn Ihr Reiseleiter mit der Gruppe in den Krater geht - begehen Sie den Vulkan mit Respekt! Es ist kein World Disney Park, sondern ein echter, aktiver Vulkan!
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